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Spaß am Stricken

Veröffentlicht auf 09.07.2015 | von Julia

15 Kommentare

Stricksünden: 5 Dinge, die wir alle bereuen

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Jeder, der strickt oder häkelt, kennt sie und wir alle sind haben schon die eine oder andere Stricksünde begangen! Wir haben hier 5 der größten Stricksünden zusammen gefasst.

Vielleicht erkennen Sie sich ja wieder? Ich gebe zu, besonders Nummer 1 und 4  habe ich schon oft erlebt und bereut! 

1. Sie haben Ihr Strickzeug zu Hause gelassen

Es passiert uns wohl allen – Sie packen Ihre Sachen für den Urlaub, gehen sicher, dass Sie auch ja nichts vergessen haben und dann auf dem Weg zum Flughafen bemerken Sie: Strickzeug vergessen!!! Zum Umdrehen ist es jetzt schon zu spät und Sie werden nun den gesamten Urlaub ohne stricken verbringen müssen!

2. Stricken, wenn man müde ist

”Nur noch eine Reihe,” sagen Sie sich schon zum 42. Mal. ”Nur noch eine Reihe und dann gehe ich ins Bett.” Sie schlafen auf dem Sofa ein mit Ihren Stricksachen in der Hand. Am nächsten Morgen wachen Sie mit einem steifen Nacken auf und bemerken, dass Sie am Abend zuvor zwar 15 Reihen gestrickt haben, dabei aber unzählige Maschen fallen gelassen und das völlig falsche Zopfmuster gearbeitet haben!  Uuups!

3. Sie haben Ihre Strickprobe nicht gestrickt.

”Ach nee, ich brauch doch keine Strickprobe!” Die berühmten letzen Worte vieler Strickanfänger – dann geht alles glatt, bis es dann zur Anprobe kommt und der Pulli entweder zu groß oder zu klein ist oder einfach nur schrecklich aussieht! ”Vielleicht hilf ja das Spannen” sagen wir uns, obwohl wir jetzt schon wissen, dass der Pulli entweder ganz hinten im Schrank verschwindet oder in den Second-Hand-Laden gebracht wird. Bloß weg mit dem Teil!

4. Sie dachten, Sie hätten die Anleitung im Kopf

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Sie lesen die Anleitung: ”Diesen Teil nun 15 mal wiederholen”. Dann wiederholen Sie etwas ganz anderes und merken es erst in der 15. Wiederholung!

5. Warum habe ich diese Anleitung überhaupt angefangen?

”Das ist doch ganz einfach,” dachte ich mir, als ich die 345 Maschen für ein feines Tuch mit vielen verschiedenen Mustern anschlug, das meine beste Freundin zu ihrer Hochzeit tragen sollte. Dann wurde mir klar, dass ich schon zu viele Maschen auf der Nadel hatte und das ganze nie und nimmer funktionieren würde. Was hatte ich mir dabei nur gedacht?

Die Hochzeit ist nun 2 Jahre her und das angefangene Stück liegt immer noch ganz hinten in der Schublade, vergraben hinter anderen Sachen, die endlich fertig gestrickt werden wollen. Ich habe ihr dann aber ein anderes schönes Stück gemacht!

 

Was sind Ihre Strickgeschichten, an die Sie sich lieber nicht erinnern?

Erzählen Sie es uns doch in den Kommentaren.

 

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Über den Autor

Julia strickt und häkelt gerne! Sie hat gerade einige Projekte am Laufen, die unbedingt bis Weihnachten fertig sein müssen! Sie häkelt am Liebsten frei Schnauze und probiert gerne neues aus! ihr Liebingsgarne sind Merino- und Bambusgarne!




15 Kommentare zu Stricksünden: 5 Dinge, die wir alle bereuen

  1. Cornelia Tietze-Boeink meint:

    Das tröstet mich,ich habe auch immer mehr wie ein Teil in Arbeit.Da ich noch so viele andere Hobbys habe, meine Collies, mein PC, Grafikforen wo ich Pixele,….Garten, ect pp.

    • Julia meint:

      Hallo, Danke für deinen Kommentar. Ich habe auch gerne mehrere Teile an denen ich gleichzeitig arbeite um etwas Abwechslung zu haben.

  2. Suzie meint:

    Ich stricke abends vor dem Fernseher. Das Stricken hält mich wach. Sobald ich die Nadeln aus der Hand lege, weil das Muster kompliziert wird (z.B. Abnehmen für den Arm- oder Halsausschnitt), bin ich auch schon eingeschlafen.
    Daher habe ich viele angefangene Sachen, die immer nur gestrickt werden, solange es geradeaus ohne schwierige Extras geht. Dazu muss ich mich nicht so konzentrieren können. Wenn ich tatsächlich am Wochenende mal mehr Energie habe, bekommt das Teil mal Armausschnitte, Ärmel oder wird mal zusammengenäht. Das dauert halt bei mir…

    • Julia meint:

      Danke für deinen Kommentar. Ja, schwierige Sachen sind mache ich auch nur, wenn ich mich richtig konzentrieren kann.

  3. Kerstin meint:

    Bin ich froh, dass es nicht nur mir so geht. Auch ich kann ein Lied davon singen. Ich fange gern neue Projekte an und tu mich schwer diese auch zu beenden.

    • Julia meint:

      Danke für deinen Kommentar! Ich finde das Anfangen einfach viel interessanter!

    • Monika meint:

      Und ich dachte, das geht nur mir so – ich stricke zwar sehr gern, aber hinterher das Zusammennähen dauert ewig :-). Dabei habe ich schon einige Komplimente von Kolleginnen bekommen für die Pullover. Momentan wartet ein Pullover auf das Zusammennähen – die Ärmel sind schon angesteckt und die Teile für eine Jacke sind auch fast fertig. Das Stricken macht doch einfach mehr Spaß 🙂

  4. Marianne meint:

    11.07.2015 at 15:51

    Hallo Julia, schön von Dir zu lesen. Auch ich habe einige Projekte im Korb….
    Als wir letzten November eine Rundreise durch Südafrika unternahmen, hatte ich etwas zum häkeln dabei. Ich fertigte einen Schal welcher in 2 Tagen bereits fertig war…..Oh Schreck… ich habe keine Wolle mehr…..In Kapstadt wurde ich fündig…. nach einigem Durchfragen…in einem Shopping Center….eine schöne beige Boucle Wolle… ein Paket à 10 Knäuel sollte vorerst reichen….. Ich strickte und strickte… im Car … einen Rundschal… alle bewunderten mich… wie schnell ich doch sei…der Schal wurde bald fertig…aber..leider.. ich hatte keine Wolle mehr..Aber.. beim nächsten Halt fand ich wieder ein solches Center ….. Und zu meinem Glück .. hatte es die gleiche Wolle 50 gr à 40 Meter … so begann ich eine Weste an einem Stück ..also Vorder mit Rückenteil …. ich wurde nicht fertig…. die Heimreise stand vor der Tür…Zuhause war Advent…. ich hatte noch Mützen in Bearbeitung für meine 3 Enkelkinder… so habe ich meine Südafrika Arbeit in eine Tasche in den Kasten versorgt…
    Nun ist meine Tochter mit ihrem 4. Kind schwanger und da ich jedem Grosskind eine eigene Decke gefertigt habe mit persönlichem Namen, kam mir meine „Weste “ plötzlich wieder in den Sinn…. nun arbeite ich daran weiter… und denke es gibt eine schöne warme Decke für mein „Januar – Enkelkind“

  5. Anke Hintze meint:

    Vor Jahren habe ich mir einen schlichten Baumwollpullover gestrickt. Lindgrün und weiss geringelt. Alles gut, bis er fertig war und ich ihn anzog.
    Genau dann habe ich bemerkt, dass die Farben total langweilig aussehen, wie ein Nachthemd. (Komisch, dass die auch meistens in hellgrün, hellblau oder rosa sind.)
    Jedenfalls liegt dieser schöne Pullover seitdem ganz unten im Schrank.

    • Rut meint:

      Liebe Anke. Kannst du nicht mit anderen Farben und ein paar Maschenstichen deinen liebevoll gestrickten Pullover aufpeppen? Wäre doch schade für die ganze Arbeit, ihn einfach im Schrank zu verstauen. Liebe Grüsse
      Rut

    • Julia meint:

      Danke für deine Antwort. Vielleicht kannst du ihn ja doch wieder hervorholen und ihn mit einen Gürtel, Schal oder Schmuck aufpeppen. Schau mal was Freunde und Verwandte sagen, vielleicht finden sie ihn ja super schön an dir!

    • Ingrid meint:

      Hallo Anke,du hast dir einen Baumwollpulli gestrickt der dir als er fertig war farblich zu langweilig war,kein Problem, steck den Pulli einfach mit Stofffarben in die Waschmaschine und du kannst dich über deinen neuen Pulli freuen.Habe ich schon öfter praktiziert, und das Ergebnis war jedes Mal sehr gut..Die Farben bekommst du in der Drogerie. Viel Erfolg und viel Spaß an deinem Pulli Wünscht dir Ingrid

  6. Rörig meint:

    Hi, ich gehöre auch zu den Viel Projekt Strickerinnen, derzeitlich Grannydecke 180 cm x 200 cm liegt im Wohnzimmer, Im Büro nen Loopschal im Anschlag 🙂 und selbst in meinem Autokorb Liegt ne Häkelarbeit 🙂 Egal wo ich bin es wird überall gestrickt oder gehäkelt 🙂
    Und langsam machen sich meine Projekte auch Sichtbar 🙂 ich komme vorran.aber bis die Decke fertig sein wird, braucht es noch ne ganze weile 🙂
    Liebe Grüße
    Bettina

  7. Ulli meint:

    Ich habe einmal eine Kreisweste gehäkelt – mein erstes längeres Projekt. Ich habe mir nicht ausreden lassen wollen, das schöne Garn dazu zu verwenden, das aber nicht die Stärke hatte wie in der Anleitung angegeben. Ich habe mir gedacht, das kann ich einfach kompensieren, indem ich eine dünnere Häkelnadel nehme als angegeben, dann nach ein paar Runden dachte ich mir: Das wird zu klein. Und habe mit einer etwas dickeren Häkelnadel weitergehäkelt. Das Ergebnis war eine Kreisweste mit schönem Muster, schönen Farben und vielen Stunden Arbeit, die allerdings viel zu groß/lang und viel zu schwer ist. Ich habe sie einmal angehabt und nie wieder.

  8. Elke meint:

    Muss gestehen, dass ich inzwischen auch einige UFOs (unfertige Objekte) liegen habe. Manchmal scheitert es nur am Vernähen der Fäden (ich hasse es!).

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